Vita Anja Boje, geb. 03.07.1970

Ich bin 1970 in Berlin-Mitte geboren, Monbijoustraße 4 aufgewachsen, am Koppenplatz und später in der Auguststraße zur Schule gegangen. 1984 erfolgte die Ausreise nach Westberlin. Dort ging ich, wegen der Fremdsprachenfolge Russisch, auf das allseits beliebte Hans-Carossa-Gymnasium. Dort machte ich 1990 mein Abitur. Ich studierte an der Freien Universität Geowissenschaften mit den Schwerpunkten Geografie, Kartografie, Geophysik, Biologie und Hydrologie. Mein Examen machte ich 1996. Den ersten Job als Landschafts- und Gewässerökologin nahm ich in Hamburg an, danach wechselte ich an das Landesumweltamt in Potsdam.

Meine Liebe zur Kunst, Menschen mit meinen Arbeiten glücklich zu machen, ließen mich 2001 meinen Job inkl. Promotion an den Nagel hängen. Ich meldete mich arbeitslos. Setzte dann innerhalb eines Jahres meine “kleine“ Idee von einer eigenen „Galerie für Kinder und Erwachsene“ in Hamburg um. Mein Drang nach Selbstständigkeit und künstlerischem Dasein waren einfach größer, als mathematische Messverfahren zu entwickeln, nach denen man den Degradationszustand von natürlichen Fließgewässern mit einer maximalen Wasserspiegelbreite von 10 m erfassen, bewerten und dokumentieren kann.
Gut ein Jahr dauerte es, bis ich 2002/03 die Türen dieser einzigartigen Galerie eröffnen konnte.
Ein besonderer Antriebsmotor war, dass ich Kindern aus bildungsfernen Haushalten die Möglichkeit geben wollte, diese Kinder unentgeltlich in kleinen Malgruppen, für Kunst und Kultur zu begeistern. Ich organisierte kleine Ausstellung für die Kinder, um ihnen weiter die Möglichkeit einer Anerkennung zu geben. Mein weiteres Schaffen lag in Hamburg darin, Auftragsarbeiten anzufertigen und nebenbei meine ureigenen Ideen auf Papier zu bringen.
Gute fünf Jahre existierte die Kinder-Galerie Oskar.
Trotz meines künstlerischen Daseins in Hamburg hatte ich immer wieder Heimweh nach Berlin, als Urberlinerin wohl auch kein Wunder. 2007 schloß ich die Türen, ging mit meinem Mann nach Berlin und richtete mein Atelier in Berlin Dahlem ein.

Da ich unter anderem für die Firmen Buddy Bär Berlin GmbH und MEDEA Muddastadt Berlin GmbH tätig bin, entstanden seit 2008 wunderschöne Arbeiten im Merchandisingbereich. Zu sehen und zu kaufen in 47 Geschäften dieser Stadt.

Seit Beginn 2018 werde ich mit einem Teil meiner Arbeiten bei Walentowski Galerien im Adlon Unter den Linden geführt.

Die Idee für Berlin und seine Fans, eine Pop Art Currywurst zu kreieren, entstand 2011, als ich im Auto saß auf dem Weg nach Dresden. Die gesamte Autofahrt ging mir diese bunte Wurst für meine Stadt nicht mehr aus dem Kopf. Meine Currywurst soll nicht, wie meist dargestellt in einem ollen, muffigen Braun oder anderen wurstähnlichen Farben daherkommen, sondern Anjas Wurst sollte bunt und poppig sein, mit meinen, so wie ich sie sehe und zeichne, Berliner Sehenswürdigkeiten darin. Die „Popkultur der Currywurst“ für mein Berlin war damit geboren.

Was da auf Papier an Würsten entstand, setzte ich später in eine Currywurst-Taschenkollektion um. Meine Würste mögen am Leibe eines Menschen durch die Stadt wackeln. Wackel, wackel! Bewundern können Sie jene Currywurst Bags „Made in Germany!“ auch unter www.wackelwurst.de.

Ich fertige individuelle Arbeiten meist auf Leinwänden in Pop Art an oder zeichne das, was mir gerade in den Sinn kommt, ich darstellen möchte. Auch Skulpturen aus Keramik und Gips können dabei sein.

Sie sehen, Kreativität kann man nicht lernen und ein Autodidakt, wie ich es bin, hat wahnsinnig viel Freude an seinem Schaffen, denn man darf eines nie vergessen, es entsteht immer wieder etwas Neues!

 

Allgemein zu meinen Arbeiten:
Pop Art, plakativ, gegenständlich, bunt, lustig ?!
Acrylmalerei
Lascaux
UV-beständig
Wasserlösliche Lacke zum Fixieren
Farbaufträge aller !!! Arbeiten 5 bis 7 schichtig
daher intensive Farbdichte
Hauptthema: Currywurst Berlin
immer wieder in meinen Arbeiten auftauchend: meine knuffigen Autos und bunten Vögel meist mit einer Currywurst im Schnabel

WIKI Einträge: 2
unteranderem mit Herbert Grönemeyer in einer Zeile, da wir beide im WIKI Eintrag als Artisten bezeichnet werden, die die Currywurst zu ihrem Thema machten. Herr Grönemeyer in einem Lied, Frau Boje in der Malerei.

Kauperts Buddy Bär. 2011. Artist Anja Boje.